Im Engen Grund und auf die Binsalm

Um 8:00 losgefahren und gegen 10:00 in der Eng gewesen. Schon auf der Hinfahrt kommt man an der ersten schönen Stelle vorbei, der Brücke über den Sylvenstein Speichersee.

Am kleinen Parkplatz vor der Brücke kurz angehalten und fotografiert. Der See liegt traumhaft ruhig im Morgenlicht vom bunten herbstlichen Wald umrandet. Der Weg weiter in die Eng ist landschaftlich unglaublich sehenswert.

Durch die hohen umgebenden Berge ist der Ahornboden noch im Schatten. Der Boden ist mit Reif bedeckt und es hat grade mal ein paar Grad über Null. zu dieser Zeit haben die Ahornbäume schon ihre Blätter verloren und stehen wie Gerippe im Tal. Ich bin ziemlich allein, kaum andere Autos auf dem Weg oder weitere Wanderer.

Von Parkplatz am Alpengasthof Eng gehts den Enger-Grund Bach entlang zunächst auf breitem Weg zu den Engalmen und dann weiter das Tal hinauf. Der Weg wird ein Steig, der Bach wird wilder und die Landschaft sehr urtümlich umgeben von den felsigen Karwendelbergen. Rechts zweigt ein Weg ab zur Falkenhütte. Ich gehe geradeaus weiter den Bach entlang. Das Ziel ist die Felswand am Ende des Tals. Es geht über kleine Brücken leicht Bergauf. Kein weiterer Mensch zu sehen. Ich hoffe auf Gemsen und halte Ausschau. Nach einer Stunde komme ich am Ende des Wegs an und ich lasse mir meine Brotzeit schmecken auf einem Stein sitzend. Leider keine Gemsen gesehen. Es sind hier Schneereste, das Tal liegt immer noch im Schatten der Berge.

Zurück auf dem selben Weg bis zu den Engalmen und dann rechts Richtung Binsalm. Inzwischen gibt es mehrere Wanderer und die Sonne kommt ins Tal. Zur Binsalm geht ein breiter Weg immer bergauf. Mir sind eigetlich zu viele Leute unterwegs. Oben auf der Alm sitze ich draussen und esse Apfelstrudel und trinke Kaffee. Es wird etwas frisch als die Sonne schon wieder hinter den Bergen verschwindet und ich mache mich auf den Rückweg. Nach der Hälfte des Wegs geht ein kleiner Steig rechts ab. Der Karte nachh kommt man hier auch zum Ausgangspunk, der Weg ist aber kürzer. Leider ist er unangenehm zu gehen weil steil und in einem schlechten Zustand. Unten angekommen kaufe ich noch ein Stück Käse im Kiosk und fahre nach Hause.

Die ganze Tour hat eine Länge von ca. 10km und macht 500 Höhenmeter.

  • Ahornboden_2016_002
  • Ahornboden_2016_003
  • Ahornboden_2016_004
  • Ahornboden_2016_005
  • Ahornboden_2016_006
  • Ahornboden_2016_007
  • Ahornboden_2016_008
  • Ahornboden_2016_009
  • Ahornboden_2016_010
  • Ahornboden_2016_011
  • Ahornboden_2016_012
  • Ahornboden_2016_013
  • Ahornboden_2016_014
  • Ahornboden_2016_015
  • Ahornboden_2016_016
  • Ahornboden_2016_017
  • Ahornboden_2016_018
  • Ahornboden_2016_019
  • Ahornboden_2016_020